Artikel und News zum Mobile-Publishing in den Vereinigten Staaten.

Das neue iPad ist da! Ab 16. März im Handel

iPad 3Schön wie immer – nur besser

Gerade wurde es auf dem Apple Press Event in San Francisco vorgestellt, das iPad 3, das nur “das neue iPad” heißt.

Folgende Verbesserungen gibt es

  1. bei der Auflösung. Hier wird wie bei dem iPhone 4 die so genannte Retina Auflösung geliefert. Die Auflösung ist dabei so groß, dass das menschliche Auge keine einzelne Pixel mehr erkennen kann. Das Bild wirkt dadurch für das Auge erholsam scharf.
  2. beim Prozessor. Der ist nun doppelt so schnell ist wie der bisher im iPad 2 eingesetzte Chip, verbunden mit einem viermal leistungsfähigerem Grafikchip. Arbeitsintensive Aufgaben wie Bildbearbeitung werden damit deutlich schneller erledigt. Aber auch Spiele werden zu neuen Detailhöhen aufsteigen können.
  3. bei der Kamera. Eingebaut ist eine leistungsfähigere 5 Megapixel-Kamera mit der nun auch Videos mit einer Auflösung von 1080p aufgenommen werden können.
  4. beim Schnick-Schnack. Das neue iPad hat keine Siri-Sprachsteuerung, dafür eine Diktierfunktion, die Gesprochenes in Geschriebenes verwandelt.
  5. beim mobilen Datendurchsatz. Der sehr leistungsfähige Mobilfunkstandard LTE (4G) ist eingebaut und wird dort, wo der Standard bereits angeboten wird das neue iPad bei der mobilen Datenrate deutlich beschleunigen. (Update: Das LTE-Modul ist nur für amerikanische Frequenzen geeignet. Kein LTE-Daten-Speed in Deutschland. Siehe hier bei Print2Pad)

Die Maße und das Aussehen sind weitestgehen gleich geblieben. Das aufgebohrte Technikinnenleben macht das neue iPad etwas […]

By |März 7th, 2012|Allgemein, Apple, Deutschland, Geschäftsmodell, Technik, USA|Kommentare deaktiviert

Das iPad 3 kommt! Am 07. März 2012?

Foto Einladung iPad3 Präsentation Die Gerüchte verdichten sich zu Fakten. Das iPad 3 steht vor der Tür.

Nach vielen vielen Vermutungen und intensivstem Spekulatieren zu jedem kleinsten Anzeichen gibt es nur ein ernst zu nehmendesSignal dafür, dass das ipad 3 vor seiner Veröffentlichung steht.
Apple hat für die Presseveranstaltung am 07. März (alleine schon das Reservieren des Veranstaltungsorts hatte die Spekulationen angeheizt) eine Einladung mit eindeutigem Bild und Text an die eingeladenen Journalisten verschickt:

Das Bild zeigt eindeutig ein iPad und der Text dazu lautet:
“We have something you really have to see. And touch.”

Gespannt sein darf man, wann das Geräte dann tatsächlich im Handel verfügbar sein wird…

Eine zusammenfassende Sammlung aller Gerüchte um das neue iPad gibt es bei den Kollegen von meedia:

Alle Gerüchte um das iPad 3 im Überblick (bei meedia.de)

Update 01.03.2012:

Und hier ein schönes zusammenfassendes Video zu den gerüchteweise vorhandenen Features des neuen iPad

Apple’s iPad 3 Event Invitation: 7 Clues You Might Have Missed (Video bei mashable.com)

By |Februar 29th, 2012|Apple, iPad, Technik, USA, Vertrieb|Kommentare deaktiviert

Ausverkauf des iPad 2 als Anzeichen für ein nahendes iPad 3?

Foto iPad 2 Best Buy, eine große US Handelskette hat den Preis des aktuellen iPad 2 deutlich gesenkt. Ist es “nur” eine Marketingaktion oder doch der Versuch die Lagerbestände für ein neues iPad Modell freizuräumen?

Die Gerüchteküche brodelt unverändert weiter…

Best Buy pulling iPad 2 from display to make way for iPad 3? (bei engadget.com)

Best Buy Slashes iPad 2 Price by $50 as iPad 3 Launch Nears (bei pcmag.com)

Update 01.03.2012:

Der Preis ist wieder auf das übliche Niveau angehoben worden

By |Februar 28th, 2012|Apple, Geschäftsmodell, iPad, Technik, USA, Vertrieb|Kommentare deaktiviert

Studie kritisiert Verlage wegen Android Zurückhaltung

Logos iOS5 Android HTML5Bulletproof Media haben eine Untersuchung im Markt der Verlags-Apps durchgeführt und dabei festgestellt, dass die überwiegende Mehrheit der Verlags-Apps auf iOS, also für das iPad veröffentlicht wurden und nur ein deutlich kleinerer Teil für Android.

Kritisiert wird von Bullet Proof, dass Verlagen eine unverständliche Zurückhaltung zeigen. Web-Apps, also Apps auf HTML5 Basis, wären nahezu völlig unberücksichtigt.

Aber woran liegt das? Android hat deutlich wachsende Marktanteile. Das stimmt. Das Betriebssystem ist ja auch für Entwickler und Anbieter kostenlos und individuell anpassbar.

Aber gerade diese Offenheit und die völlige Individualisierbarkeit ist doch das Problem an solchen Android-Projekten. Was auf einem Samsung Galaxy Tablet 10.1 gut funktioniert, muss auf einem Lenovo oder Medion Tablet noch lange nicht wie gewünscht funktionieren. Der Verlag muss sich also auf eine Auswahl von Geräten festlegen, um darauf die App zu optimieren. Mit dem vollen Wissen, dass auf anderen Geräten die gewünschte Qualität nicht garantiert ist.

Unterschiedliche Auflösungen und Ausmaße der Displays sind die eine Herausforderung. Die jeweils unterschiedlichen Android-Versionen auf den Geräten mit unterschiedlichen Fähigkeiten, die dann auch noch individuell bei jedem Hersteller und Gerät ohne Dokumentation angepasst werden, stellen Entwicklern und Anbietern vor den Zwang eines Kompromisses.

Für den Anbieter einer App (hier also die Verlage) bedeutet das das nicht kalkulierbare Risiko, dass eine nach besten Wissenstand entwickelte App auf einem Teil der Endgeräte eine nur mäßige Performanz bieten. Die Schuld sehen die Endnutzer dann beim Anbieter und nicht in der Offenheit der Systeme.

HTML5 bietet da tatsächlich die Hoffnung, dass zukünftig mit nur einer App-Version alle Gerätetypen mit HTML5-fähigen Browsern funktionstüchtig und performant ist.

HTML5 ist aber leider immer noch kein ausentwickelter Standard. Weder von der Browsersprache noch von der Fähigkeit der Browsertypen. Auch auf dieser Grundlage ist somit keine App […]

By |Februar 15th, 2012|Allgemein, Apple, Apps, Deutschland, Geschäftsmodell, iPad, Technik, USA, Verlage|Kommentare deaktiviert

NYT: digitale Einahmen gleichen Verlust in Print nicht aus

New York Times LogoTrotz steigender Einnahmen aus dem Digitalgeschäft (digitale Abonnements und digitale Werbeformen) kann die New York Times erneut die weiterhin abnehmenden Erlöse aus dem analogen Printgeschäft dadurch nicht ausgleichen.

Die Zeitung schreibt weiter rote Zahlen.

Dennoch zeigt die New York Times, dass das Digitalgeschäft eine Option für die Zukunft ist – wenn sie rechtzeitig angegangen wird. Im 4. Quartal 2011 hatte die New York Times 324.000 digitale Abonnenten (inklusive der Abonnenten des Pay Content Online-Portals).

Fourth-Quarter Profit and Revenue Declined at The New York Times Company (bei nytimes.com)

By |Februar 3rd, 2012|Deutschland, Geschäftsmodell, Paid Content, USA, Verlage|Kommentare deaktiviert

Buchhändler verschließen Augen vor e-Reader Entwicklung

Logo Buchreport Im aktuellen “Buchreport” wird über eine Umfrage unter Buchhändler sichtbar, dass bei den Buchhändlern eine ähnliche Einstellung gegenüber der Entwicklung auf dem e-Redaer Markt zu erkennen ist, wie sie auch von Zeitungsverlagen gegenüber den Entwicklungen um e-Paper auf Tablets zu sehen sind.

Die Großen und die Mutigen stellen sich aktiv der Herausforderung und wagen Entscheidungen auf der Vermutung, dass sich hier ein Markt entwickelt, der das gegenwärtige Geschäft massiv bedrängen wird. Die Zögerlichen und Verunsicherten warten ab oder verschließen gar die Augen vor der drohenden  Entwicklung. Beklagt wird wird von den Buchhändlern ein “angestifteter Hype”.

Stefan Winterbauer hat in seinem Artikel bei meedia.de die Situation sehr treffend beschrieben:

“… Aussage offenbart die in weiten Teilen der Händler vorherrschende Schizophrenie beim Umgang mit dem E-Book. Man hat gar keine E-Reader im Sortiment, will sich eigentlich auch nicht mit dem Thema befassen und hat gleichzeitig Angst, dass ein eventueller Boom an einem vorbeigehen könnte…” und “Alle Experten sind sich einig, dass E-Books künftig das gedruckte Buch zwar nicht ersetzen, aber einen guten Teil des Marktes übernehmen werden.”.

Dabeisein ist natürlich nicht alles, aber ohne eigene Erfahrung und frühzeitiges Einsteigen im vernünftigen Rahmen wird man bei deutlichem Erkennen des aufkommenden Neugeschäfts nicht mehr in der Lage sein, die versäumte Zeit zur Marktpräsenz aufzuholen.

In den USA ist der Boom bereits in diesem Weihnachtsgeschäft zu erkennen.

Die Umfrage im Buchreport in Auszügen (bei buchreport.de)

Der Artikel von Stafen Winterbauer (bei meedia.de)

By |November 30th, 2011|Deutschland, Geschäftsmodell, USA, Verlage, Vertrieb|Kommentare deaktiviert

10 Gründe, warum es keinen iPad Killer geben wird

Auf der Online-Ausgabe der amerikanischen eWeek, dem 14-tägigen Magazin für die IT-Branche aus dem Ziff Davis Verlag, werden 10 Gründe genannt, warum der immer wieder propagierte iPad-Killer nicht kommen wird.

Die zwei wichtigsten:

1. Apple ist zu lange zu erfolgreich mit dem iPad, um noch vernichtend eingeholt zu werden und Hat zudem auch noch unfassbar viel Eigenkapital mit dem Apple sich zur Wehr zu setzen kann

2. sind alle bislang vermuteten Konkurrenten zum iPad früh gescheitert (HP Tablet) oder haben bereits zum Start enttäuscht (Kindle Fire) oder wurden noch vor dem Startschuß vom Spiel ausgeschlossen (Samsung Galaxy).

Aber das iPad hat sich durch seinen Erfolg sein Konkurrenzumfeld selbst geschaffen. Denn wer hätte vor dem iPad vermutet, dass wir alle so ein Gerät wollen?

Apple iPad Killer: 10 Reasons Why It Will Never See the Light of Day (bei eweek.com)

By |Oktober 7th, 2011|Android, Apple, Geschäftsmodell, iPad, Technik, USA|Kommentare deaktiviert

Amazons Kindle Fire Tablet wird in Deutschland nicht angeboten

Bild Amazon Kindle Der Amazon Kindle Fire, der die großen Erwartungen der Tablet-Freaks (sowieso) nicht erfüllt (siehe unser Bericht “Amazons Kindle Fire enttäuscht bereits vor Verkaufsstart”), wird in Deutschland nicht verkauft. Das sagt der Amazon Deutschland-Chef gegenüber bild.de.

In den USA wird das Gerät ab Mitte November für 199$ angeboten.

Amazon verkauft Spar-Tablet nicht in Deutschland (bei bild.de)

By |September 30th, 2011|Android, Deutschland, Geschäftsmodell, USA|Kommentare deaktiviert

Amazons Kindle Fire enttäuscht bereits vor Verkaufsstart

Bild Amazon Kindle Noch bevor der Kindle Fire am Mittwoch offiziell seinen Verkaufsstart haben wird, ist die Enttäuschung groß.

Keine technische Innovation, kein 3G, auf günstigsten Verkaufpreis optimierte Minimalausstattung, kombiniert mit einem zu kleinen Display.

Die lesenswerte ausführliche Vorabkritik gibt es hier:

Why Amazon’s ‘Kindle’ Tablet Is No iPad Killer (bei PCmag.com)

Etwas positiver sieht es der Autor bei mashable.com:

Amazon’s Tablet: The iPad’s Biggest Threat (bei mashable.com)

 

By |September 27th, 2011|Android, Apple, iPad, Technik, USA|Kommentare deaktiviert

Amazon Tablet noch im September auf dem Markt?

Logo Amazon Gerüchten zufolge soll Amazon mit seinem iPad-Rivalen bereits in den Startlöchern stehen.

Laut New York Posts wird Amazon sein Android-Tablet noch im September auf den Markt bringen. Der Preis soll einige hundert Dollar unter dem des iPad 2 liegen. Vermutet wird ein Preis von $ 299. Im gleichen Artikel wird auch über die Ausverkauf des HP TouchTablet berichtet, das nun für nur $99 regelrecht verramscht wird.

$99 tablets: Price is right (bei nypost.com)

Aber außer diversen Gerüchten ist nichts konkretes bekannt. So sollen vielleicht zwei Versionen des Tablet produziert werden, eine 7 Zoll und eine 10 Zoll Version (laut einem Artikel bei golem.de).

Von der New York Times stammt die Vermutung, dass Amazon nur auf Android zurück gegriffen hat, um den Apple iPad Preis unterbieten zu können. Das wiederum hätte auch zu Einschränkungen bei der Ausstattung geführt (Amazon’s Tough Decisions on Its Android Tablet  bei nytimes.com)

Und so soll das Gerät (vielleicht) aussehen:

Upcoming Amazon tablet to undercut Apple’s iPad (bei Boy Genius Report bgr.com)

By |August 31st, 2011|Android, Apple, Geschäftsmodell, iPad, USA|Kommentare deaktiviert