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Die Zeit ab morgen als iPad App

Icon Die Zeit App Die Wochenzeitung Die Zeit wird am 14. September 2011, also einen Tag vor dem Verkauf der gedruckten Ausgabe mit einer iPad App auf den Markt kommen.

Die digitale Ausgabe verzichtet leider weitestgehend auf eine multimediale Aufbereitung, dafür wird die großformatige Zeitung recht geschickt auf die Darstellung auf dem deutlich kleineren iPad Bildschirm optimiert. Enthalten ist auch die iPad-aufbereitete Version des Zeit-Magazins.

Die digitale Ausgabe kostet genauso viel, wie die gedruckte Ausgabe. Begründet wird dies mit der befürchteten Gefahr die gedruckte Ausgabe zu kanibalisieren sowie durch einen Verweis auf die 30%-Provisionsregelung von Apple.

Wer ein Abonnement der gedruckten Ausgabe hat, zahlt “nur” 0,40 Euro pro Ausgabe zusätzlich. Für den gleichen Inhalt, nur für den Vorteil die Zeitung auch auf einem anderen Vertriebsweg erhalten zu können.

Der Chefredakteur von Die Zeit, Giovanni di Lorenzo ist schon einmal sehr angetan von seiner Wochenzeitung auf dem iPad. Wir sind gespannt…

Apps für iPhone und iPad (bei zeit.de)

Die Zeit App bei iTunes (bei itunes.apple.com)

Die komplette Zeit kommt aufs iPad (bei meedia.de)

Update am 14. September 2011:

Die Zeit App im Video inklusive dem Teaser-Video mit Götz Alsmann (bei ifun.de)

By |September 12th, 2011|Apple, Apps, Deutschland, Geschäftsmodell, iPad, Paid Content, Verlage|Kommentare deaktiviert

Financial Times App aus dem Apple Store verbannt

Icon Financial Times App Nun wurde es also wahr gemacht und das gleich auch an einem prominenten Kunden bewiesen: Apple lässt nicht mit sich spaßen, wenn es um die inzwischen untersagten in-App-Verkaufsmöglichkeit geht. Die FT hat den Wunsch von Apple ignoriert und wurde dafür jetzt aus dem App-Store verbannt.
Wir sind gespannt, was jetzt passiert…

Financial Times Apps Finally Pulled From iOS (bei paidcontent.org)

By |August 31st, 2011|Allgemein, Apple, Apps, Geschäftsmodell, iPad, Paid Content, Vertrieb|Kommentare deaktiviert

Bertelsmann plant 50% von Pubbles an Weltbild abzugeben

Logo Pubbles Horizont.net meldet, dass Bertelsmann 50% seines Kiosks Pubbles an die Weltbildgruppe abgeben will. Der bisherige Zeitschriften- und Zeitungskiosk würde demnach wohl seinen Schwerpunkt auf den Verkauf von e-Buch-Ausgaben verlegen.

Pubbles: Bertelsmann will 50 Prozent seines Onlinekiosks an die Weltbild-Gruppe verkaufen (bei horizont.net)

By |August 29th, 2011|Apps, Deutschland, Geschäftsmodell, iPad, Paid Content, Technik, Verlage, Vertrieb|Kommentare deaktiviert

iPad Nutzer lesen mehr Zeitung?

Logo Axel-Springer Media Impact Der Axel-Springer-Verlag (Media Impact) hat eine Studie bei 700 iPad Nutzern durchgeführt, die auch die ASV-Zeitungs- und Zeitschriften-Apps nutzen.

Das Ergebnis der Studie: Wer ein iPad hat nutzt auch mehr Zeitungen und Zeitschriften. Das wäre erfreulich.

Inwieweit die Ergebnisse dadurch eine positive Tendenz bekommen dass nur iPad-Besitzer gefragt wurden die ASV-App-Kunden sind (also Apps mit Zeitungs- und Zeitschriften-Inhalten), wird nicht thematisiert.

Dass Zeitungen und Zeitschriften auf dem iPad moderner wirken, durch die Darstellung der hochwertigen Displays brillianter erscheinen und bei richtiger (multimedialer) Aufbereitung für das iPad auch Mehrwert für den Leser bringen, hat aber sicher Auswirkung auf eine gesteigerte Lesefreude von schon als altmodisch abgeschriebener Medien – digital auf dem iPad.

68% der befragten haben angegeben, dass sie nun auch Zeitungen und Zeitschriften auf dem iPad nutzen, die sie als Printausgabe bislang nicht konsumiert haben. Dies bestätigt die Hypothese vom vorhergehenden Absatz.

Auch Werbung macht wieder Spaß, sofern sie interaktiv aufbereitet ist. 75% der Befragten gaben an, dass sie Marken, die interaktive Werbung auf dem iPad verbreiten als “besonders modern, zeitgemäß und innovativ” erscheinen.

Kurzfassung der Studie iPad Panel von Media Impact (bei axelspringer-mediapilot.de)

Die ganze Studie als pdf (bei axelspringer-mediapilot.de)

Gute Beispiele für interaktive iPad Werbung (Videos bei youtube.com)

By |August 22nd, 2011|Anzeigen, Apps, Deutschland, Geschäftsmodell, iPad, Paid Content, Verlage, Vertrieb|Kommentare deaktiviert

108.000 täglich verkaufte Bild iPad Ausgaben

Icon Bild Zeitung App Die digitalen iPad Ausgaben von BILD und Die Welt verkaufen sich offensichtlich richtig gut.

Laut Pressemitteilung des  Axel-Springer-Verlags werden von der digitalen BILD-Ausgabe täglich 108.000 Exemplare kostenpflichtig ausgegeben. Die iPad Ausgabe von Die Welt verkauft täglich 17.000 Exemplare.

Schöne Zahlen die zeigen, das die Digitalisierung funktionieren kann und sich die Investition in eine eigene iPad Ausgabe der Zeitung lohnt.

BILD und DIE WELT verkaufen täglich mehr als 125.000 digitale Ausgaben (bei axel-springer.de)

By |August 3rd, 2011|Apps, Deutschland, Geschäftsmodell, iPad, Paid Content, Verlage, Vertrieb|Kommentare deaktiviert

“Der Spiegel” auch für Android verfügbar

Logo Android Die digitale Ausgabe des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel” ist ab sofort auch für Android-Geräte verfügbar.

Print2Pad ist übrigens auch für Android-Plattformen vorbereitet…

Multimedia Magazin: Der Spiegel als App (iPad-fähiges Video bei Spiegel.de)

By |Juli 30th, 2011|Android, Apps, Deutschland, Geschäftsmodell, Paid Content, Technik, Verlage, Vertrieb|Kommentare deaktiviert

Wenn wir jetzt nicht reagieren … werden wir einen hohen Preis bezahlen

Frank Schirrmacher mahnt in der aktuellen Ausgabe des “Spiegel” (30/2011 vom 25.07.2011; Artikel “App oder ab”) die redaktionell orientierten Verlagshäuser zur schnellen und ernsthaften Beschäftigung mit der Digitalisierung journalistischer Inhalte.

“Wenn wir jetzt nicht reagieren, wo wir noch handlungsfähig sind, werden wir einen hohen Preis bezahlen.” (Frank Schirrmacher in “Der Spiegel” Ausgabe 30/2011, Seite 133 ff).

Eine Mahnung, die aber den Verlagen sicher schon lange bewußt ist. Uns jedenfalls ist bei unseren Gesprächen kein Verlag begegnet, der sich nicht bereits intensiv mit dem Gedanken der digitalen Zukunft beschäftigt.

Auch Schirrmachers Erwartung “Digital ersetzt nicht Print” (ebenda) ist nichts Neues.

Insgesamt bringt der Spiegelartikel leider nicht den Wissenschvorsprung, den der Titel “App oder ab” sugeriert.

Bemängelt wird vom Autor, dass sich Verlagshäuser mehr mit dem Aufbau von breiten Portfolios von Web-Portalen außerhalb des journalistischen Kerngeschäfts beschäftigen. Zitat:  “Ob man druckt, sendet oder verkauft, ist letztendlich egal, Hauptsache, es wird Geld verdient.”

Eine Sichtweise, die die der Digitalisierung unserer Welt geschuldeten Entwicklung der Verlage zu Medienhäusern bockig ignoriert.

Interessant ist wenigstens das Zitat von Mathias Döpfner zu Bezahlinhalten. Über die Nutzung von Diensten über mobile Geräte erhofft er ein Umdenken der Nutzer. Auf mobilen Geräten ist es üblich, dass für die Nutzung der Dienste Kosten akzeptiert werden. Ob über die kostenpflichtige Datenoption des Mobilvertrags oder den Kauf einer App. Mobile ist Bezahlen für Inhalte akzeptiert. Warum also nicht auch für journalistische Inhalte, die mobil abgerufen werden. “Egal, ob für SMS, MMS, Telefonieren oder App – bezahlen gehört auf solchen Geräten zur Gewohnheit.” (Mathias Döpfner in “Der Spiegel” Ausgabe 30/2011, Seite 134)

“Der Spiegel” Ausgabe 30/2011 S. 132 bis 134. (Zugang zur e-paper-Ausgabe auf Spiegel.de)

 

By |Juli 26th, 2011|Apps, Deutschland, Geschäftsmodell, Paid Content, Verlage|Kommentare deaktiviert

Berliner Tagesspiegel iPad App bereits um 19.00 am Markt

Icon App Der Tagesspiegeld Der Berliner Tagespiegel hat heute seine iPad App gestartet und eine interessante Kombination von aktuellen Online-Inhalten zusammen mit dem e-Paper gewählt. Die App bereitet die Inhalte des Onlineauftritts von tagespiegel.de für das iPad auf, das e-Paper der Tageszeitung wird als vollständige Ausgabe integriert. Als Printausgabe wurde die Frühausgabe gewählt, die bereits ab 19.00 Uhr auf der App verfügbar ist.

Über Nacht werden Artikel bei Bedarf auf später gedruckte Printausgaben aktualisiert.

Die Online-Teile der App sind immer kostenfrei. Das e-Paper ist für Abonnenten auch auf dem iPad Teil des Abonnements und damit ohne zusätzliche Gebühr konsumierbar. Eine einzelne Ausgabe als App kostet € 0,79.

Interessierte können die App des Tagesspiegel 30 Tage kostenfrei testen.

Die Tagesspiegel iPad-App ist da! (bei tagesspiegel.de)

Detailansichten der App und der Features (bei tagesspiegel.de)

By |Juli 12th, 2011|Apps, Deutschland, Geschäftsmodell, iPad, Paid Content, Verlage|Kommentare deaktiviert

Welche digitalen Geschäftsmodelle gibt es für Zeitungen?

Bündel Banknoten Wie lässt sich digitaler Nachrichten-Content zu Geld machen?

Die Kollegen von meedia.de haben vier Geschäftsmodelle ermittelt, anhand derer sie den Spielraum von Verlegern in der Kommerzialisierung ihrer digitalen Welten definieren.

Der komplette Artikel mit der Auflistung der vier Modelle und unserer Kommentierung öffnet sich per Klick auf […]

By |Juli 11th, 2011|Deutschland, Geschäftsmodell, Paid Content, Verlage|Kommentare deaktiviert

ASV öffnet seinen digitalen Kiosk für Dritte

Nach Mathias Döpfners offener Kritik am Geschäftsgebaren von Apple gegenüber Verlagen (siehe Apple Konditionen inakzeptabel bei print2pad.de) geht der ASV nun in den Frontalangriff über. Der digitale Kiosk des Axel-Springer-Verlags öffnet sich auch für die digitalen Publikationen anderen Verlage.

Damit sollen Vertriebswege geschaffen und durch Angebotsvielfalt etabliert werden, die unabhängig von Apple funktionieren.

Wir sind der Meinung: Ein Ansatz der bei entsprechender Menge von enthaltenen Angebot tatsächlich funktionieren kann.

Siehe dazu auch Apps auch außerhalb des App-Stores legal anbietbar (bei print2pad.de)

Springer sucht externe Partner fürs iKiosk (bei meedia.de)

By |Juni 29th, 2011|Apple, Apps, Deutschland, Geschäftsmodell, iPad, Paid Content, Technik, Verlage, Vertrieb|Kommentare deaktiviert